Rostock

So ein Urlaub fängt ja erst einmal ziemlich anstrengend an. Floh und ich waren total erschöpft, als wir an unserem Zwischenziel angekommen waren. Den Mädels ging es nicht anders. So 7 Stunden im Auto zu schlafen… echt erschöpfend. Ok, es gab auch Pausen fürs Beine vertreten und Nachrichten hinterlassen für andere reisende Hunde. Aber die meiste Zeit haben wir gepennt. Tilda hat mal etwas gejammert, aber nur kurz, dann war wieder Ruhe.

Aber dann waren wir da. Also da, wo Frauchen und Tante hinwollten. Die Sonne schien, es roch nach Meer und überhaupt ganz anders als zuhause.

Frauchen hatte zuhause schon mal nachgeschaut, wo wir unser Auto abstellen können. So fuhren wir in ein Parkhaus und gingen von dort aus wenige Schritte in die Fußgängerzone von Rostock. Es war windstill, wie gesagt schien die Sonne, es war fast wie im Frühling. So gar kein Herbstgefühl! Aber schön. Wir marschierten also die Kröpeliner Straße entlang. Am Universitätsplatz entdeckten wir ein Café mit Sitzmöglichkeiten draußen in der Sonne. Da machten die 2beiner Pause und gönnten sich einen Eisbecher. Und das Mitte Oktober!aDSC_0852

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Wir schlenderten die Kröpeliner Straße entlang bis kurz vor das Kröpeliner Tor, dann bogen wir ab Richtung Hafen.

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Schade, dass hier geschlossen war. Allein die Schreibweise – sagt Frauchen – wäre es wert gewesen, dort was zu essen.

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Ein Spiegelselfie

Am Hafen war wirklich viel los. Es war aber auch so schön dort in der Sonne mit tollem blauen Himmel ohne ein einziges Wölkchen.

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Du hast doch Leckerchen dabei?

Ich hab's genau gesehen! Da sind welche! Her damit!

Ich hab’s genau gesehen! Da sind welche! Her damit!

Schließlich ließen wir den Hafen im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und drehten wieder ab Richtung Altstadt. An der Straßenecke entdeckte Frauchen DAS dann am Eckhaus. Komische Einwohner haben die in Rostock!

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Inzwischen hatten die 2beiner guten Hunger, und nachdem mit unserer Vermieterin abgesprochen war, dass wir erst gegen Abend bei ihr eintreffen, suchten wir nach einem Lokal, um was zu essen. Schließlich fanden wir in einem versteckten Hinterhof ein kleines Lokal, den „Ritter Runkel“.

Dort setzten wir uns ins Freie und die Menschen bestellten sich Matjes mit Bratkartoffeln. Das roch sehr lecker, aber wir haben alle vier nichts abbekommen.

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Gestärkt ging es zurück zum Parkhaus, um die wenigen Minuten zu unserer Übernachtungswohnung zu fahren. Frauchen hatte diese über airbnb gefunden und wir waren alle gespannt, wie das so sein würde.

Und was soll ich sagen? Es war toll. Ok, die vielen Treppen nach oben in die Wohnung von Julia waren nicht grad optimal für unsere Mädels (also die Hunde, nicht die 2beiner!). Aber oben wurden wir so freundlich begrüßt, dass das gleich vergessen war. Sogar unsere Tilda, der ja normalerweise fremde Menschen gestohlen bleiben können, hat sich in Julia verliebt. Die war so nett und hat so toll mit uns geschmust. Schade, dass sie uns nach 2 Stunden ungefähr verlassen hat, weil sie am nächsten Tag so früh weg musste. Es wäre bestimmt ein netter Abend geworden. Aber so hatten wir Julias Wohnung bis auf ein Zimmer ganz für uns alleine!

Liebe Julia, solltest du das zufällig mal lesen: schade, dass wir deinen Bennie nicht kennenlernen durften (oder vielleicht auch gut so, wer weiss, wie sich Floh aufgeführt hätte). Aber vielen Dank für dein Vertrauen, uns deine Bude „einfach so“ zu überlassen!