Dezember 2012

Eigentlich ein ruhiger Monat. Dachte ich. War aber nicht so. Niki hatte wieder Epi-Anfälle :-(. Deshalb waren wir auch nochmal bei Frau Doktor und haben Blut abnehmen lassen.

Komischerweise wurde ich auch gepiekst und Blut abgenommen. Fand ich schon komisch und ich war überhaupt „not amused“. Frauchen sprach dann mit der Tante wegen eines „OP-Termins noch vor den Feiertagen“, so ganz verstanden hab ich das nicht und mir daher erst einmal keine Gedanken drüber gemacht.

Jedenfalls hatte Frauchen dann frei und gleich am ersten Tag hat sie mich morgens eingepackt und ist mit mir alleine zur Tierärztin gefahren. Dort bekam ich einen Piekser in den Po – der hat weh getan! – und dann wurde mir ganz schwummerig zumute. Irgendwann hab ich dann gar nichts mehr gemerkt, sondern habe tief und fest geschlafen.

Als ich wieder aufgewacht bin, lag ich alleine in einem Käfig unter einer warmen Lampe und an mein Wärmekissen gelegt. Von Frauchen weit und breit keine Spur! Dafür hat es mir zwischen den Hinterbeinen gepiekt und ich hab mir das gleich mal angesehen und abgeleckt. Worauf die Simone von der Tierärztin mir ein komisches steifes Plastikdings um den Hals gemacht hat, damit konnte ich gar nicht mehr so, wie ich wollte. Also mich bewegen und lecken oder kratzen. Das war vielleicht doof!

Es hat dann noch etwas gedauert, bis sich jemand um mich kümmerte, und ich hab die ganze Zeit nach Frauchen gerufen und gejammert. Die konnte doch nicht weg sein! Und tatsächlich, als mich die Simone endlich erlöst hat, da war Frauchen dann da und hat mich gleich auf den Arm genommen und mit mir gekuschelt. Und dann sind wir ganz schnell nach Hause gefahren.

Dort wollte ich mir wieder anschauen, was denn da jetzt zwischen meinen Beinen anders war als bisher, denn gezwickt hat es immer wieder. Aber auch Frauchen hat mich nicht gelassen (obwohl ich sie später einmal ausgetrickst habe *hihi*), entweder ich hatte den ollen Kragen an oder aber eine von Nikis Windeln. Damit ich „nicht an die Narbe gehe und was kaputt mache“. Pfff.

Immerhin war etwas Gutes: Frauchen hat mich möglichst gar nicht allein gelassen *gutfind*, hat viel mit mir gekuschelt und war ganz lieb zu mir.

Dann war wieder dieses Fest, das die Zweibeiner Weihnachten nennen. Da waren wir bei unserer „Oma“ und haben auch Geschenke bekommen! Einmal mussten wir alleine warten, alle anderen sind weg gegangen und wir mussten in der Küche bleiben. Aber wir waren ganz brav und haben artig gewartet, ohne Krach zu machen oder was kaputt. Dafür sind wir auch von Frauchen geholt worden, haben die anderen alle wieder getroffen und sind etwas spazieren gegangen. So im Menschenrudel, was ganz schön war.

HP-Muecke-Gruss