Der Chi

Der Chihuahua gilt als die kleinste anerkannte Hunderasse. Er wurde schon bei den alten Tolteken und Azteken gezüchtet und soll dort sowohl als Opfertier als auch als „lebende Wärmflasche“ gedient haben.

Da bei der Zucht nur auf die Größe geachtet wurde, gibt es keine andere Hunderasse, die so bunt gemischt ist. Nicht nur, dass es Kurz- und Langhaar-Hunde gibt, es gibt sie auch noch in allen möglichen Farben: einfarbig, gefleckt, gestromt, braun, schwarz, weiss, creme und mit Merle-Effekt. Letztere – so wie ich einer bin – sind vom VDH bisher nicht anerkannt worden.

Viele Menschen lächeln oder lachen gar über den Chihuahua. Klar, wir sind klein, aber dafür oho! Denn alles, was die großen Hunde lernen können, können auch wir lernen. Wir sind nämlich nicht dumm und wollen ebenfalls beschäftigt werden. Etwas gemeinsam mit unseren geliebten 2beinern zu unternehmen ist das Größte für uns.

Natürlich muss man überlegen, was man mit uns macht. Für die Schutzhundprüfung zu trainieren dürfte recht schwierig werden – für Hund und Mensch. Obwohl es uns an Mut sicherlich nicht fehlen würde. Andere „Sport“arten dagegen bieten sich an: Agility (da hier in verschiedenen Größenklassen gelaufen werden kann), Dogdancing (beim Durch-die-Beine-Laufen haben wir definitiv Vorteile, dafür wird es mit Sprüngen etwas schwieriger) und Fährtenarbeit passen je nach Passion von Hund und Herrchen prima. Auch die Begleithundeprüfung können wir ablegen. Und was wir ganz begeistert mitmachen, ist das Tricks erlernen mittels Klicker und Leckerchen (für letztere sind wir nämlich immer zu haben).

Chi

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