Hochuferweg, Kap Arkona und Fischerdorf Vitt

Am frühen Morgen nach einer etwas unruhigen Nacht (fremdes Bett ist nicht immer gleich unser Ding) machten wir drei – also Frauchen, Floh und ich – uns auf den Weg zum Bodden. Ich war gespannt, was das überhaupt sein sollte, denn ich hatte das bisher noch nie gehört. Tante Sandy und die Mädels waren noch im Bett, es war noch fast dunkel. Wir gingen die Straße entlang, bis wir ans Straßenende kamen, dann liefen wir einen schmalen Trampelpfad entlang.

Und dann waren wir da.

Der Bodden entpuppte sich als großes Wasser. Bäh, also gar nix für mich. Ich mag einfach kein Wasser. Nur zum Trinken. Die menschenleere Wiese und das kleine Sandstück vor dem Wasser waren schon eher meine Sache.

Floh fand das alles auch sehr aufregend und er marschierte völlig ohne Angst auf den Holzsteg, der in den Bodden reinragte. Ok, das ging so nicht, da musste ich mit. War ja oberhalb vom Wasser und nass wurde man auch nicht. Frauchen setzte sich mit uns ans Ende vom Steg und dann guckten wir auf den Bodden raus.

Es war ganz ruhig, nur ein paar Vögel waren zu hören. Und das Plätschern vom Wasser. Und es wurde langsam immer heller und die Sonne kam raus.

Zeit für Frauchen, das Handy zu schnappen und Fotos zu machen.

Der Steg
Der Steg

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Unser Hausstrand - klein, aber fein.

Unser Hausstrand – klein, aber fein.

Inzwischen hatten wir Hunde dann auch unsere morgendlichen Geschäfte erledigt und hatten Lust auf Frühstück. Also gingen wir zurück zum Haus.

Nach dem Frühstück überlegten die Zweibeiner, was wir heute so unternehmen könnten. Das Wetter war gut, und weil die Vorhersage ab Donnerstag nicht so gutes klares Wetter meldete, schlug Frauchen vor, dass wir ganz in den Norden von Rügen fahren sollten. Denn dort soll es selbst bei schönem Wetter immer ganz schön windig sein. Was bedeuten würde, bei schlechterem Wetter würde es uns Hunde vermutlich über den Inselrand blasen.

Also ging es nach dem Frühstück wieder mal ins Auto und Frauchen fuhr erst zu einem kleinen Ort namens Nardevitz, dort parkten wir irgendwo im Wald und machten uns auf den Weg zu einem Wanderweg im Buchenwald. Tante Sandy war ganz überrascht, weil wir dort sozusagen einen Berg hinabsteigen mussten. Entlang eines Bachs führte uns der Weg dann zu besagtem Wanderweg, dem Hochuferweg, der die ganze Insel entlangläuft. Wir suchten uns einen Weg zum Strand. Dort ging es mal wieder los mit der Fotoknipserei. Also ehrlich, das ist echt nervig. Aber wenn es Frauchen Spaß macht… Floh hat ja versucht, die Fotos zu torpedieren, indem er immer wieder aufgestanden ist oder dumm geguckt hat, aber Frauchen hat ihm das nicht durchgehen lassen und ihn immer wieder hingestellt oder hingesetzt, bis es dann endlich geklappt hat. Selbst mein Augenzukneifen hat nicht funktioniert *soifz*, sie hat einfach immer wieder abgedrückt, bis es geklappt hat mit einem einigermaßen guten Foto.

Der Bach

Der Bach

Ja, es gibt auch sowas wie "Berge" auf Rügen

Ja, es gibt auch sowas wie „Berge“ auf Rügen

Der Hochuferweg bei Nardevitz

Der Hochuferweg bei Nardevitz

Posing....

Posing….

Posing ...

Posing …

und nochmal Posing ...

und nochmal Posing …

Den Mädels ging es nicht besser.

Den Mädels ging es nicht besser.

Und dann noch alle 4 auf einmal.

Und dann noch alle 4 auf einmal.